Auftakt zum Universitätslehrgangs
"Kuratieren in den szenischen Künsten"


EINLADUNG ZUM PODIUMSGESPRÄCH


In einer spannend besetzten Veranstaltung diskutieren Markus Hinterhäuser (Intendant der Salzburger Festspiele) und Christophe Slagmuylder (Intendant der Wiener Festwochen) unter Moderation von Dorothea von Hantelmann (Professorin am Bard College Berlin) über das FESTIVAL KURATIEREN HEUTE   



Freitag, 11. Oktober 2019 um 19 Uhr

Theater im KunstQuartier (Paris-Lodron-Straße 2a/Bergstraße 12a, 5020 Salzburg)



Veranstalter:

ULG Kuratieren in den szenischen Künsten der Universität Salzburg und der Universität München mit dem Programmbereich (Inter)Mediation: Musik – Vermittlung – Kontext am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst der Universität Salzburg und der Universität Mozarteum Salzburg


Der Universitätslehrgang "Kuratieren in den szenischen Künsten" wird mit Stipendien unterstützt von der Kunststiftung NRW (für Sandra Reitmayer, Margo Zālīte und Alfredo Zinola), der Galerie Taddaeus Ropac (für Alisa M. Hecke und Julia Ransmayr) und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München (für Tunay Önder). 

 



Die Stipendiat*innen der Kunststiftung NRW:



Sandra Reitmayer (*1985) studierte nach einer zweijährigen Regieassistenz an Roberto Ciullis Theater an der Ruhr in Mülheim, Regie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Seit 2013 lebt sie in Köln und ist freischaffend als Theaterregisseurin in NRW sowie in Rumänien, Palästina, China und Luxemburg tätig. Ihre Inszenierung WAISEN wurde mit dem Kölner Theaterpreis ausgezeichnet. Sie ist Teil der künstlerischen Leitung des Musiktheaterlabels Paradeiser Productions sowie des Theaterkollektivs BorisundSteffi. Darüber hinaus ist sie Mitgestalterin der neugegründeten Kölner Initiative Musiktheater - KIM.



Margo Zālīte arbeitet in Berlin, Bochum und Riga in der Regie und Vermittlung von Musiktheater-Studien, Raum-Zeit-Modellen und dem Transfer von Weltanschauungen. Ihr Studium der Visuellen Anthropologie (an der Freien Universität Berlin) und der Opernregie (im Masterstudiengang der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik Berlin) sowie ihre Erfahrungen in multidisziplinären Projekten unterschiedlicher Größenordnungen in Lettland, Polen, Deutschland waren eine wichtige Grundlage für die Bühneninterpretation der Regisseure, mit denen sie als Regieassistentin an der Berliner Staatsoper, der Komischen Oper Berlin, der Grazer Oper, der Flämischen Oper und dem Goodman Theatre in Chicago zusammenarbeitete. Derzeit ist sie Assistentin von Stefanie Carp, der künstlerischen Leiterin der Ruhrtriennale.



Alfredo Zinola (* 1982) ist ein in Deutschland lebender italienischer Choreograf und Performer. Er schloss sein Studium an der Universität Turin (IT) mit einem Bachelor in Anthropologie - Interkulturelle Kommunikation ab und studierte Modern Dance an der Folkwang Universität der Künste in Essen (DE). Sein künstlerisches Hauptaugenmerk liegt auf der Produktion von zeitgenössischen Tanzstücken für das junge Publikum. Dabei will er die Grenzen dessen erweitern, was eine Aufführung für Kinder sein kann, und er möchte hinterfragen, in welcher Beziehung Gesellschaft und Kindheit stehen. Zinola versucht in seiner Arbeit, eine konsistente und kompromisslose Erfahrung zwischen dem Publikum und den Interpreten zu erzeugen, wobei sein Schaffen auch auf der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern basiert: wie Felipe Gonzàlez, Maxwell McCarthy und Amer Ximena. Seine jüngste Arbeit PELLE ist eine partizipative Performance, die Körper und Nähe auf visueller wie konzeptioneller Ebene in den Mittelpunkt stellt.